Grafik - Wider dem chronischen Stammdaten-Leiden – praxisnahe Therapieansätze und Ursachenforschung

Wider dem chronischen Stammdaten-Leiden – praxisnahe Therapieansätze und Ursachenforschung

07.09.2021

Vier von fünf Digitalisierungsprojekten im Mittelstand scheitern laut einer im Handelsblatt thematisierten Studie, oder überschreiten zumindest den gesteckten Zeit- und Kostenrahmen. Einer der Hauptgründe: die Gesundheit der vorhandenen Stammdaten.  

Nicht selten finden sich, v.a. in der Produktion, heute bereits Anlagen und Maschinen, die bei drohenden Ermüdungserscheinungen (sprich: Wartungs- und/oder Reparaturbedarf) automatisch Bestellungen an den Hersteller auslösen.  

Das wichtigste Instrument im Einkauf sind die in SAP gepflegten Stammdaten. Ein SAP System neigt im Allgemeinen jedoch selten dazu, automatischen Therapiebedarf bei den Stammdaten anzuzeigen. Vielmehr vertraut man hier auf das Knowhow und die vermutlich als Regeltermin gesetzten Detox der eigenen Mitarbeiter.  

Bei Datenvalidierung und Dateneingabe arbeiten Unternehmen wahlweise mit externen Tools (z.B. Excel) oder SAP Bordmitteln (LSMW). Freigabeworkflows bei Stammdatenänderungen werden dabei laut einer weiteren Studie nur von 18 Prozent genutzt. Eine automatische Überprüfung von Stammdatenrichtlinien führen 14 Prozent durch und Master Data Management ist nur bei 12 Prozent der Unternehmen im Einsatz. 

Auch eigene Entwicklungen, ABAP Reports und Datenbankauswertungen, die teils periodisch oder sporadisch angewendet werden, sind gängige Praxis. Rund 15 Prozent der Unternehmen haben jedoch keine (Heil-)Methode im Einsatz, um das Stammdatenmanagement zu professionalisieren. 

Sobald erste Anstrengungen in Richtung Digitalisierung und Automatisierung von (Einkaufs-)Prozessen laut werden, zeigt sich die Unzulänglichkeit der „Hausmittelchen“ zur Sicherung der Stammdatengesundheit. 

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